Verfasst von: Philipp | September 7, 2009

Nach Schreibpause nun die Resultate

Seit meinem letzten Post ist einige Zeit vergangen, in der ich trotzdem noch weiterhin mit meinem Netbook mitgearbeitet habe.
In dieser Zeit ergaben sich für mich und mein Netbook hier und da doch kleine Probleme.

Vorerst die erfreulichen Ergebnisse des “Experiments”:

  • Deutsch: Kein Problem (hier und da kleine Zeichnungen – mit Paint schnell gemacht + eingefügt)
  • Englisch: Wenig Schwierigkeiten (LingoPad, eigene Vocab-List zum lernen)
  • Gemeinschaftskunde/Geschichte: Viel Arbeiten auf Arbeitsblättern etc – selbst entscheiden, wie es sich gut lernt
  • Wirtschaftslehre/Recht: Kein Problem
  • Ethik: einige Zeichnungen/Skizzen – lässt sich gut lösen
  • Mathe: für Unterricht ungeeignet, da viele Gleichungen – wer sich mit passenden Programmen auskennt, eine überlegenswerte Sache – HA´s per Mail – immer dabei
  • WebTechnologie: selfHTML offline + Notepad++ – Kein Problem
  • Chemie: Wenig Theorie, wenn meist nach gewissem Aufbau, dauert zu lange – ist möglich
  • Physik: Viele Formeln, Gleichungen etc. – stark übungsbedürftig – fehlt mir die Zeit – ist möglich
  • Sport: ist wohl klar(;
  • Russisch: Da kyrillische Schrift nicht gut zum lernen – möglich, aber unpassend
  • Informatik: Nur für Theorie gut – für Praktisches nimmt man doch wohl die Vorhandene Hardware – mit eigenem kein Problem

Sollten mir einige Fäche entgangen sein, werden die natürlich nachgetragen.

Zu dem muss ich auch sagen, dass es ein persönliches Experiment ist – wer was nutzt und überhaupt, entscheidet ja jeder für sich.

Weitere Ergebnisse folgen!

Verfasst von: Consti | September 1, 2009

Erstes Fazit nach einer Woche iPod im Unterricht

Mehr als eine Woche läuft unseres Experiment jetzt. Dass wir die letzten Tage nix geschrieben haben liegt daran, dass wir trotzdem noch extremen Schulstress hatten. Doch jetzt können wir unseren ersten Eindruck preisgeben.

Bis Jetzt hat uns kein Lehrer verboten unsere Geräte zum Schreiben zu verwenden. Langsam haben wir uns auf unsere Geräte eingestellt, schrieben schneller als mit der Hand und haben und unsere Programme zusammengesucht. Doch manchmal kommt, jedenfalls bei mir, doch noch das innere Verlangen mit der Hand zu schreiben. Die kann ja aber nicht schaden, um dies nicht ganz zu verlernen. Ein wenig schwieriger wir es dann Seine Hand und Digitalaufzeichnungen zusammen zu halten. Doch Nachbearbeitung schadet auf keinen Fall und zwingt einen Sogar sich alles noch einmal anzuschauen.

Auch die Akkulaufzeit der Geräte hat bis jetzt noch keine Probleme gemacht. Auch nicht bei 10 Schulstunden am Tag.

Das einzige was ich, auf Grund eines nicht zuverlässigem Programm, nicht im Griff habe, ist das eintragen von Hausaufgaben. Dabei hält jetzt die eingebaute Kalender App her. Das Erledigen der Hausaufgaben klappt meist trotzdem ;)

Verfasst von: Consti | August 24, 2009

Der erste lange Tag mit dem iPod

Ein Schultag mit 10 Stunden Unterricht ist nicht ganz ohne. Jedoch kann man sich immer wieder darüber freuen gerade an einem Experiment teilzunehmen. Allerdings fällt einem dann auf wenn der Projektpartner sein NetBook nicht mit hat. Phillip fehlten dann ganz schnell mal eine ganze Menge Arbeitsmittel.

Gehen wir jedoch den Tagesablauf chronologisch durch:
In den ersten beiden Stunden hatten wir einen erweiterten Informatikkurs. Hier war der iPod nicht wirklich eine große Hilfe, denn die aufgaben wurden auf Arbeitsblättern welche man ausfüllen musste ausgeteilt. Hier würden erst Interaktive PDF-Dateien (welche der iPod zur zeit noch nicht leißt) etwas bringen. Dies ließe sich aber nur realisieren wenn jeder mit einem Computer arbeiten würde. (Aber Mathehausaufgaben bekommen beispielsweise wir schon als PDF geschickt.)

In den darauf folgenden Mathe stunden schrieben wir eine Leistunskontrolle, bei welcher unseren kleinen Helferlein schon deswegen tabu sind weil man ein Blatt Papier abgeben muss. Auch ist es nicht gerade so einfach Formeln und Rechnungen so schnell mit dem Computer zu schreiben.
Allerdings schrieb ich in der 2. Mathestunde sie Merksätze parallel auf dem Papier und dem iPod mit.

In den darauf folgend zwei Stunden Wirtschaft wartete die erste große Schreib-Herausforderung auf mich. Ich schrieb von Anfang an mit dem iPod mit. Sogar die MindMap-App welche ich mir am Abend davor herunter geladen hatte, war in der Stunde Hilfreich. Die Zeichnungen ließen sich damit zwar nicht 100% so zeichnen wie es eigentlich sein sollte, jedoch lieferte die App trotzdem ein akzeptables Ergebnis. Während ich die Diagramme auf dem iPod zauberte ging die Lehrerin durch die Klasse und schaute was wir so machten. auch bei mir schaute sie und sagte nichts als ich offensichtlich mit dem iPod arbeitete. Es schien als wenn sie die neue Form akzeptierte. Jedenfalls konnte ich bei den langen Texten bei der Geschwindigkeit mit den andern “Analogschreibern” mithalten.

Noch mal kurz zurück zu den MindMap-Apps: Ich habe versucht eine möglichst kostenlose App zu finden mit welcher es möglich ist Diagramme zu malen. Da MindMaps ja auch eine Art Diagramm sind habe ich erst einmal die einigste kostenlose akzeptable MindMap-App namens SimpleMindX genutzt. Andere kostelose App die meinen Zweck erfüllen könnten habe ich in den Tiefen des Appstores noch nicht gefunden.
Die App iDiagram sieht auch recht gut aus und ist vielleicht noch etwas besser an meine Anforderungen angepasst. Allerdings werde ich mir die Investition von 3€ noch einmal überlegen.

Im weiteren Tagesverlauf gab es nicht mehr viel zu schreiben. In Englisch gab es nur wenig zu schreiben und in Physik schreibe ich wie schon beschrieben generell nur mit dem Stift auf Papier.

Einen Nachteil den ich schon an Documents to Go festgestellt habe, ist dass man keine Bilder (also die Erstellten Diagramme) in den Text einfügen kann. Dies muss man dann am Heimischen Mac/PC tun. Also Nacharbeit ist trotzdem nötig.

Verfasst von: Philipp | August 24, 2009

Kostenlose Texteditor für´s Netbook

Wie wir alle wissen, besteht der Unterricht hauptsächlich aus “Zuhören” und “Mitschreiben”. Für Zweiteres gibt es diverse Programme, die dies digital ermöglichen.

Zum einen gibt es den stinknormalen Texteditor mit namen “Editor”, der sich wirklich nur zum Mitschreiben eignet. Da es aber meist Stichpunkte, Überschriften und farbliche Hinterlegungen gibt, ist er ungeeignet.
Kurz: Eine gute Alternative ist Wordpad 2009 (unter Windows7 Standart mit neuer Office07-Oberfläche oder für andere Betriebssysteme hier)
Wordpad

Wem Microsofts Office u.ä. lieber ist, dem ist OpenOffice 3.x zu empfehlen. Vorteile hier sind die umfangreichen Funktionen und EDV-Programme von Präsentationen bis zu Datenbanken und TabellenEditoren.
OpenOfficeOpenOfficeEx

Weitere Programme folgen.

Verfasst von: Consti | August 23, 2009

kostenlose iPhone App zum Mitschreiben

Theoretisch kann man ja mit dem iPod seine Mitschriften auch in die eingebaute Notizen App schreiben. Allerdings hat dies mehrere Nachteile:

  • Die Mitschriften liegen ungeordnet zwischen anderen Notizen
  • Die Übertragung auf den Computer ist nicht so einfach
  • Keine Formatierungsmöglichkeiten

Deshalb nutzte ich am Anfang die kostenlose App Documents Free (iTunes Link). Mit diesem Programm ist es möglich Dateien zu benennen und in Ordnern zu organisieren. Außerdem ist es möglich die Dateien per WLAN vom Gerät zu holen und zu übertragen. Außerdem kann man die Dateien sogar mit Google Docs synchronisieren. Jedoch fehlen mir bei dieser App die Formatierungsmöglichkeiten. Deshalb habe ich mir Documents to Go gekauft, worüber ich demnächst berichten werde.

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Bild 10

Verfasst von: Philipp | August 22, 2009

Vorteile des Netbooks

Im Gegensatz zu einem iPhone oder eines iPod-touch gibt es bei einem Netbook wie ihr alle wisst eine “Hardwaretastatur”.
Die meines Eee´s entspricht laut Herstellerangaben zu 95% der Größe eines normalen Notebooks, was ein recht komfortables Schreiben ermöglicht.

Den bisherigen Erfahrungen nach, stört das Tippen im Unterricht nicht bedeutend, jedoch gibt es genug Neugierige, die sich dadurch ablenken lassen und schauen, was ich mit meinem “Helferchen” mache, statt dem Unterricht zu folgen – was ja widerum nicht mein Problem ist(;

Screenshot einiger angewandten Programme
Wie auch bei einem iPod gibt´s viele Programme kostenlos aus dem Internet [nicht alle, aber viele].
Die, die ich im Laufe unserer Dokumentation vorstellen werde, sind kostenlos und sollen so ziemlich alle manuellen Gegenstände im Unterricht ersetzen. Soviel vorweg – einen akzeptablen Hausaufgabenheft-Ersatz habe ich noch nicht gefunden.

Verfasst von: Consti | August 22, 2009

Taugt der iPod wirklich als Schreibgerät

Ein Teil unseres Experimentes ist auch, herauszufinden ob der iPod touch wirklich dazu nutzbar ist im Unterricht mitzuschreiben. Denn dieser besitzt keine “Hardwaretastatur”. Es wird auf dem Touchscreen einfach eine Tastatur eingeblendet. Mit etwas übung lässt sich damit recht schnell schreiben. Doch die Frage die wir klären wollen ob man damit mit einem Netbook mithalten kann.

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Ich selber sage oft, dass ich kein Netbook brauche, da ich ja den iPod habe, welcher alles kann was ein Netbook auch kann. Doch hier bin ich das erste mal auf eine Sache gestoßen, bei der ich mir nicht sicher bin ob der iPod wirklich eine Art Netbook ist.

Aus meinen außerschulischen Erfahrungen kann ich sagen, dass sich mit etwas Training schon gut schreiben lässt. Schreibt man im Breitformat mit beiden Daumen geht es noch etwas schneller. Wie man noch etwas schneller schreiben kann verrate ich euch in einem kommendem Artikel. Kleiner Tipp: Hardware ist im Spiel.

Verfasst von: Philipp | August 21, 2009

Netbook im Unterricht

Hallo zusammen.
Ich heiße Philipp und bin stolzer Besitzer eines Netbooks mit dem Namen “Asus Eee PC 1000H”.
Als Betriebssystem steht mir Windows 7 Ultimate [RC] zur Verfügung.

Wie Consti schon erwähnt hatte, habe ich meine Freistunden- und Pausenunterhaltung auch einfach mal für den Unterricht benutzt. Da das aber erst 2 mal der Fall war, habe ich bis jetzt nur positives zu berichten.

In Folgenden Berichten werde ich etwas über die verwendeten Programme erzählen und Tipps zur optimalen Einrichtung eines “Unterrichtshelfers” auflisten.

Verfasst von: Philipp | August 21, 2009

Netbook im Unterricht – Erste Erfahrungen

1. Deutschunterricht: Der Lehrerin gesagt, dass es mein neues Schreibutensil ist, Solitär gespielt und etwas mitgearbeitet – Multitasking-Training : Lehrerin schätz ich als locker, aber griffig. Sie hatte nichts gegen die neue Methode.

2. Englischunterricht: Die Lehrerin hier ist da etwas eigenwillig, jedoch scheint sie mein Netbook nichteinmal bemerkt zu haben : Lehrerin schätz ich als locker, freundlich und verständnisvoll. Es besteht hier trotzdem noch die Möglichkeit, dass die neue Methode freundlich abgelehnt wird.

Verfasst von: Consti | August 21, 2009

Wie wir dazu kamen.

Gestern brachte Philipp mal wieder sein eee-PC in die Schule. Eigentlich nur um in den Freistunden was zu tun zu haben. Doch dann meinte er in der letzten Pause einfach “Ich lasse den jetzt einfach hier stehen und nehme das als Schreibgerät. Mal sehen was die Lehrerin dazu sagt.” Diese sagte dann auch nichts worauf mir die Idee kam einfach das gleiche mit dem iPod touch zu machen, welcher bei mir sowieso schon das Hausaufgabenheft ersetzt. Später wurde Philipp dann doch auf das Netbook angesprochen, worauf er dann einfach sagte, dass es sein neues Schreibgerät sei. Dies wurde dann so akzeptiert. Zum schreiben kamen wir dann trotzdem nicht wirklich, da in der Stunde nur gelesen wurde. Wir beschlossen einfach das ganze in fast allen Fächern zu machen und das ganze als Experiment auszulegen

Heute während der Schulzeit kam mir dann die Idee man müsste das ganze doch einfach mal dokumentieren, was bei einem Experiment ja sowieso recht sinnvoll ist. Und so wurde dieser Blog geboren, da wir unsere Erfahrungen mit euch teilen wollen!

Aus diesem Grund steht der komplette Inhalt auch unter CC-Lizenz! Wir haben uns für die BY-NC-SA Lizenz entschieden, welche es euch erlaubt das Werk weiter zu verteilen, solange dies nicht Kommerziell geschieht. Außerdem kann das Werk auch weiterverarbeitet werden, solange ihr das entstandene Werk unter die gleiche Lizenz stellt. Bei alledem muss immer der Ursprungsauthor genannt werden. Genaueres zu dieser Lizenz erfahrt ihr Hier. Mehr zu Creative Commans gibts hier.

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